Für das Turnier qualifizierten sich die ersten acht Nationen der IIHF-Weltrangliste nach Abschluss der Weltmeisterschaft 2023, Italien als Gastgeber und drei weitere Teilnehmer, die in Qualifikationsturnieren ausgespielt wurden. Die Qualifikation begann im Dezember 2023 und endete im September 2024.[2] Aus den insgesamt neun Qualifikationsturnieren gingen die Slowakei, Lettland und Dänemark als Qualifikanten hervor. Durch den Ausschluss russischer und belarussischer Mannschaften aufgrund des russischen Überfalls auf die Ukraine rückte Frankreich nach.
Als Gastgeber automatisch teilnahmeberechtigt ist:
Die zwölf Teams des olympischen Eishockeyturniers werden in der Vorrunde in drei Gruppen zu je vier Mannschaften eingeteilt. Dabei setzen sich die drei Gruppen nach den Platzierungen der Nationalmannschaften in der IIHF-Weltrangliste nach der Weltmeisterschaft 2023 nach folgendem Schlüssel zusammen:
Gruppe A
Gruppe B
Gruppe C
A1 (1)
B1 (2)
C1 (3)
A2 (6)
B2 (5)
C2 (4)
A3 (7)
B3 (8)
C3 (9)
A4 (12)
B4 (11)
C4 (10)
Die ersten drei Mannschaften der Weltrangliste bilden die Gruppenköpfe. Dahinter folgen die Mannschaften auf den Rängen 4 bis 6 an zweiter Position sowie 7 und die zwei in der Weltrangliste des Jahres 2023 bestplatzierten Qualifikanten an dritter. Die drei verbleibenden Plätze ermittelen der übrige Qualifikant, Gastgeber Italien und Nachrücker Frankreich. Der in der Weltrangliste des Jahres 2020 am drittbeste platzierte Qualifikant wird dabei in die Gruppe C gesetzt, Gastgeber Italien in Gruppe B und Frankreich als Nachrücker in Gruppe A. Daraus ergeben sich folgende Gruppierungen:
Innerhalb der Gruppen spielen die Mannschaften zunächst nach dem Modus Jeder-gegen-Jeden, sodass jede Mannschaft zunächst drei Spiele bestreitet. Nach ihren Ergebnissen in der Vorrunde – zunächst nach der Platzierung innerhalb der Gruppe, anschließend nach Punkten, Tordifferenz, erzielten Toren und schließlich nach dem Weltranglistenplatz – werden die Mannschaften dann auf die Positionen 1 bis 12 einer neu ermittelten Setzliste eingeteilt.
Die drei Gruppenersten sowie der beste der drei Gruppenzweiten qualifizieren sich automatisch für das Viertelfinale. Die verbleibenden acht Teams spielen in einer Viertelfinal-Qualifikation die verbleibenden vier Plätze im Viertelfinale aus. Das Team auf dem fünften Rang der Setzliste trifft dabei auf das zwölftplatzierte, das sechstplatzierte auf das elftplatzierte, das siebtplatzierte auf das zehntplatzierte und das achtplatzierte auf das neuntplatzierte. Die siegreichen Play-off-Qualifikanten spielen anschließend im Viertelfinale gegen eines der vier automatisch qualifizierten Teams. Die Sieger daraus treffen im Halbfinale aufeinander, wobei die Sieger das Finale um die Goldmedaille und die Verlierer das Spiel um die Bronzemedaille bestreitten.
Abkürzungen: Pl. = Platz, Sp = Spiele, S = Siege, OTS = Siege nach Verlängerung (Overtime) oder Penaltyschießen, OTN = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N = Niederlagen Erläuterungen:direkte Qualifikation für das Viertelfinale
Abkürzungen: Pl. = Platz, Sp = Spiele, S = Siege, OTS = Siege nach Verlängerung (Overtime) oder Penaltyschießen, OTN = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N = Niederlagen Erläuterungen:direkte Qualifikation für das Viertelfinale
Abkürzungen: Pl. = Platz, Sp = Spiele, S = Siege, OTS = Siege nach Verlängerung (Overtime) oder Penaltyschießen, OTN = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N = Niederlagen Erläuterungen:direkte Qualifikation für das Viertelfinale
Setzliste nach der Gruppenphase
Die folgende Setzliste entscheidet über die Paarungen der Play-offs für das Viertelfinale sowie über das Viertelfinale selbst. In der Tabelle sind nur die für eine Differenzierung notwendigen Kriterien (Platzierung in der Gruppe; Punkte) aufgeführt, während die weiteren, nicht benötigten Kriterien dem Abschnitt Modus zu entnehmen sind.