Riefensbeek-Kamschlacken

Riefensbeek-Kamschlacken
BundeslandNiedersachsen
Einwohnerzahl270(2012)
Höhe360 m
Lagekarte von Niedersachsen
Lagekarte von Niedersachsen
Riefensbeek-Kamschlacken

Riefensbeek-Kamschlacken ist ein Dorf im Oberharz, das zur Stadt Osterode am Harz gehört.

Hintergrund

An der Strasse zwischen Altenau und Osterode liegt, oberhalb der Söstetalsperre, der kleine Ort Riefensbeek-Kamschlacken. Der Ort liegt im Tal des Flüßchens Söse, umgeben von hohen bewaldeten Bergen, ist es der kleinste staatlich anerkannte Erholungsort im Harz. Riefensbeek-Kamschlacken entstand um 1850 durch den Zusammenschluß der Dörfer Riefensbeek und Kamschlacken, welche dem Bergbau ihre Entstehung im Mittelalter verdanken.

Anreise

Straße

  • B498 Goslar Richtung Osterode, über Altenau.
  • Von Clausthal-Zellerfeld: B 242 Richtung Braunlage. Und dann auf die B498 nach Riefensbeek-Kamschlacken.

Bahn

Von Braunschweig/Herzberg hält die RB46 der DB Regio in Osterode am Harz, von wo aus der Bus nach Riefensbeek-Kamschlacken fährt.

Bus

Die Linie 762 fährt von Osterode über Riefensbeek-Kamschlacken nach Clausthal-Zellerfeld.

Sehenswürdigkeiten

  • 1 Christus Kapelle, Untere Herrentalstr.8, Riefensbeek-Kamschlacken. Am 11. Dezember 1966, dem dritten Adventssonntag, wurde die Christus-Kapelle in Riefensbeek-Kamschlacken nach kurzer Bauzeit eingeweiht.
  • Sösetalsperre
    Die Sösetalsperre. wurde als erste Talsperre der Harzwasserwerke 1928 bis 1931 an der Söse gebaut und dient der Trinkwasserversorgung, sowie dem Hochwasserschutz. An dem Gewässer darf geangelt werden.
  • Heimatstube im Ort.

Aktivitäten

  • Hans-Kühnenburg
    Wandern: Riefensbeek-Kamschlacken ist Endpunkt des Harzer Försterstiegs. Startpunkt ist in Goslar, von wo der Weg an Lautenthal und Wildemann nach Clausthal-Zellerfeld und anschließend nach Riefensbeek-Kamschlacken führt
    • Von Riefensbeek-Kamschlacken gibt es einen ca. 5,5km langen Weg ab Parkplatz an der B498 und einen sehr steilen, etwa 3,5km langen Weg direkt von der Ortsmitte auf die Hanskühnenburg (der kürzeste Weg hinauf).
    • Von der Sösetalsperre gelangt man vom Parkplatz an der Vorsperre in etwa 5,5km auf die Anhöhe, zuerst relativ lach am Riefensbeeker Schacht, einem Wildbach entlang, später dann steiler aufwärts. Vom Sösestaudamm (Parkplatz) sind es etwa 8km auf dem Harzer Baudensteig. Wintersport: Um den Ort

Einkaufen

In Riefensbeek-Kamschlacken gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten. Die nächsten Einkaufsmöglichkeiten befinden sich in Altenau und Clausthal-Zellerfeld

Küche

Das Landhaus Meyer bietet ein Hoteleigenes Restaurant.

Oberhalb des Ortes liegt an der Kreuzung zu Altenau das Restaurant Dammhaus.

Südlich des Berdorfes liegt das Höhenmassiv Auf dem Acker, mit der dortigen Baude ,,Hans-Kühnenburg", auf der sich Wanderer versorgen können.

Günstig

Nachtleben

Im Ort gibt es kein ausgeprägtes Nachtleben. Vielmehr werden hier. die Bürgersteige ab 18 Uhr hochgeklappt. Wer Kneipenabende verbringen möchte, oder Lust auf Kino hat, sollte sein Glück in Clausthal-Zellerfeld und Goslar versuchen.

Unterkunft

Sicherheit

  • Feuerwehr Riefensbeek-Kamschlacken, Notruf 112

Ausflüge

  • Osterode
    Die Stadt Osterode am Harz liegt am südwestlichen Rand des Harzes eingebettet zwischen dem sonnigen Lerbachtal, dem Sösetal sowie dem Südharzer Karstgebirge und ist überregional als Fachwerkstadt bekannt. Darüber hinaus besticht die historische Stadt durch eine wunderschöne Waldlandschaft als Ausgangspunkt für Wanderungen und Unternehmungen sowie eine ausgeprägte Stadt- und Kulturgeschichte.
  • Marktkirche Clausthal
    Etwa 15 Kilometer von Riefensbeek-Kamschlacken liegt die historische Berg und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld, welche das Zentrum des Oberharzes ist. Entstanden durch den Zusammenschluss der Bergstädte Clausthal und Zellerfeld. Aus der einstigen Bergbauschule entwickelte sich die heute international bekannte Universität. In Clausthal liegt die größte Holzkirche Deutschlands.
  • Altenau
    Die Bergstadt Altenau liegt am Fuße des Bruchberges und ist die jüngste der sieben Bergstädte. Gegründet um 1540 erhielt Altenau 1617 das Stadtrecht mitsamt Stadttitel. Heutzutage ist die Stadt ein heilklimatischer Kurort. In der Bergstadt befinden sich der größte Kräuterpark Europas, die Kristalltherme und die letzte noch aktive Brauerei im Oberharz.
  • Harzturm Torfhaus
    Torfhaus der Ortsteil von Altenau ist die höchste Ansiedlung im Harz (liegt auf 811 m); Torfhaus ist Ausgangsort für die Brockenwanderung auf dem (neuen) Goetheweg und Wanderungen in den Nationalpark Harz; in der kalten Jahreszeit bestehen Wintersportmöglichkeiten. Sehenswert sind das Nationalpark Info Zentrum, der Expo Stein sowie der 2023 eröffnete und 65 Meter hohe Harzturm.

Literatur

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