Welterbe in der Zentralafrikanischen Republik

Flagge der Zentralafrikanischen Republik

Die Zentralafrikanische Republik ist ein Binnenstaat. Das Land war bis 1960 eine französische Kolonie.

Welterbestätten

Die Zentralafrikanische Republik hat im Jahr 1980 die Welterbekonvention ratifiziert. Zur Teit (Stand 2021) sind zwei Welterbestätten eingetragen.

Abkürzungen
KKulturwelterbe
NNaturwelterbe
Ggemischtes Welterbe
K, Ngefährdetes Erbe
TTentativliste
RefNummer UNESCO
Jahr Art Bezeichnung Ref Beschreibung Bild
1988N1 Nationalpark Manovo-Gounda St. Floris 475Der Park liegt im Norden des Landes in der Präfektur Bamingui-Bangoran. Seine Savannen bieten Lebensraum für Spitzmaulnashörner, Elefanten, Geparden, Leoparden, Wildhunde, Rotstirngazellen und Büffel. Der Park wurde wegen Überweidung auf die Rote Liste gesetzt, auch weil sich der Tierbestand durch Wilderei um etwa 80% reduziert hat.
2012N1 Sangha-Trinationalpark
grenzüberschreitend mit Kamerun und Kongo (Republik)
1380Der Park liegt in einem Dreiländereck, er umfasst drei zusammenhängende Nationalparks, in denen zahlreiche gefährdete Tierarten wie Flachlandgorillas, Schimpansen und Waldelefanten relativ ungestört leben.

Tentativliste

In einer Tentativliste sind alle Liegenschaften aufgeführt, die ein Vertragsstaat zur Nominierung vorschlagen kann oder auch vorgeschlagen hat. Auszug aus der Liste:

  • Megalithen von Bouar
  • Wald und Referenzwohnlager der Aka-Pygmäen der Zentralafrikanischen Republik
  • Befestigter Palast Tata von Sultan Sénoussi, Höhlen von Kaga-Kpoungouvou und die Stadt Ndélé
  • Paläometallurgische Stätten von Bangui
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