Tordesillas

Tordesillas
RegionKastilien-León
Einwohnerzahl8.638(2024)
Höhe704 m
Lagekarte von Spanien
Lagekarte von Spanien
Tordesillas

Tordesillas ist eine Kleinstadt in der spanischen Provinz Valladolid in der Gemeinschaft Kastilien-León.

Hintergrund

Im Zug der Reconquista kam Tordesillas an das Königreich Léon, das später in Kastilien aufging. Dabei bildete sich die Duero-Grenze zwischen dem christlichen und dem maurischen Herrschaftsgebiet heraus.

1494 war die Stadt Schauplatz für den Vertrag von Tordesillas, der die Neue Welt längs einer Demarkationslinie zwischen Kastilien/Spanien und Portugal aufteilte.

Anreise

Mit dem Flugzeug

Der kleine 1 Flughafen Valladolid (IATA: VLL) ist ca. 30km entfernt. Im internationalen Verkehr empfiehlt sich der Flughafen Adolfo Suárez Madrid-Barajas (IATA: MAD) .

Mit der Bahn

Nächste Bahnstation in Medina del Campo (23 km entfernt). Geringfügig weiter ist Valladolid.

Mit dem Bus

Auf der Straße

Tordesillas liegt an der Autovía A-62, die von Valladolid kommt (Fortsetzung nach Salamanca), und der Autovía A-11, die nach Zamora führt, weiter an der von Madrid kommenden Autovía A-6, die über Ávila und Medina del Campo und weiter über Benavente, Ponferrada und Lugo bis nach A Coruña verläuft.

Mit dem Schiff

Mobilität

Sehenswürdigkeiten

  • Der quadratische Hauptplatz (Plaza Mayor) ist von dreigeschossigen Häusern umgaben, darunter dem Rathaus (Ayuntamiento).
  • Monasterio de Santa Clara (Klarissenkloster) in einem ehemaligen Palast von Alfons XI. von Kastilien.
  • 1 Iglesia de Santa María aus dem 16. und 17. Jahrhundert.
  • Die Kirche San Antolin beherbergt ein Museum für sakrale Kunst. Altarretabel aus dem Jahr 1655.
  • Die 1 Casas del Tratado , in denen der Vertrag von Tordesillas verhandelt wurde (das größere Gebäude jedoch in seiner heutigen Form aus dem 17. Jahrhundert).
  • Museum für Spitzenklöppelkunst (Museo del Encaje) in der Kirche San Francisco.

Aktivitäten

Einkaufen

Küche

Nachtleben

Unterkunft

Gesundheit

Praktische Hinweise

Ausflüge

Kloster La Santa Espina
  • Wamba, 23km nordnordöstlich. Die Ostteile der Kirche Santa María gehen auf die Zeit um 940 zurück und zeigen mit ihren Hufeisenbögen mozarabischen Einfluss.
  • Kloster La Santa Espina, ehemaliges Zisterzienserkloster, rund 32km nördlich.
  • San Cebrián de Mazote mit der präromanischen Kirche San Cebrián, rund 30km nordwestlich am Río Bajoz.

Literatur

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