Samālūṭ

Alte Moschee, Blick nach Südwesten
Samālūṭ · سمالوط
GouvernementMinyā
Einwohnerzahl91.475(2006)
Höhe41 m
Lagekarte von Ägypten
Lagekarte von Ägypten
Samālūṭ

Samalut (auch Samalout, arabisch: سمالوط, Samālūṭ) ist eine Bezirkshauptstadt und Bischofssitz in Mittelägypten im Gouvernement Minyā 23km nördlich von el-Minyā westlich des Nils. Der Hauptwirtschaftszweig des Bezirks ist die Zementproduktion.

Hintergrund

Anreise

Entfernungen
Kairo202km
Beni Suef93km
el-Minyā23km
Asyūṭ133km
Luxor349km

Auf der Straße

Die Stadt lässt sich einfach von el-Minyā aus über die Fernverkehrsstraße mit einem PKW oder Taxi erreichen.

Mit der Bahn

Samālūṭ lässt sich einfach mit der Bahn von Kairo oder el-Minyā aus erreichen. Der 1 Bahnhof Samālūṭ befindet sich auf der östlichen Seite des Ibrāhīmīya-Kanals.

Mobilität

Die Stadt besitzt keine Nilbrücke. Der Nil lässt sich ca. 5km südlich der Stadt mit einer Autofähre überqueren (Westseite: 2 28° 16′ 48″ N 30° 44′ 7″ O, Ostseite: 3 28° 16′ 40″ N 30° 44′ 29″ O)

Sehenswürdigkeiten

Moscheen

Alte Moschee, Blick nach Südwesten
Oberteil des Minaretts der alten Moschee
Antikes Säulenkapitell
Gebetsnische und Kanzel im Inneren der alten Moschee

Kirchen

  • 2 Kirche des hl. Markus. Die Hauptkirche der Stadt gehört zum Sitz des Erzbischofs von Samālūṭ. Sie unterhält auch das Krankenhaus des guten Hirten, das sowohl Christen und Muslimen behandelt. (28° 19′ 8″ N 30° 42′ 28″ O)
Kirche des hl. Markus, Südseite
Im Inneren der Kirche des hl. Markus
Ikone des Reiterheiligen Ischyrion

Aktivitäten

Einkaufen

Küche

Unterkunft

Unterkunftsmöglichkeiten bestehen hauptsächlich in el-Minyā.

Zudem besteht die Möglichkeit der Übernachtung im Gästehaus der Kirche des hl. Markus.

Gesundheit

Praktische Hinweise

Das Postamt befindet sich in der Port Said St.

Ausflüge

Mit dem Besuch der Stadt lässt sich auch der Besuch des Klosters el-ʿAdhrāʾ und der Kirchen von el-Manāhra und el-Bayahū verbinden.

Literatur

  • Timm, Stefan: Samalūṭ. In: Das christlich-koptische Ägypten in arabischer Zeit; Bd. 5: Q - S. Wiesbaden: Reichert, 1991, Beihefte zum Tübinger Atlas des Vorderen Orients: Reihe B, Geisteswissenschaften; 41,5, ISBN 978-3-88226-212-4, S.2252–2254.
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