Heiligkreuzgebirge

Blick vom Kloster

Das Heiligkreuzgebirge (polnisch: Góry Świętokrzyskie) ist ein Gebirgszug im südöstlichen Polen. Die Region ist Teil der Woiwodschaft Heiligkreuz und grenzt im Süden und Osten an das Weichseltal, im Norden an die polnische Tiefebene und im Westen an den Polnischen Jura.

Heiligkreuzgebirge - Łysa Góra

Die steinige Łysa Góra stellt mit ca. 612m den höchsten Berg dar und galt schon in heidnischer Zeit als Treffpunkt von dunklen Mächten. Im Mittelalter wurde auf dem Gipfel das Kloster Heilig Kreuz gegründet, um dem Spuk ein Ende zu machen. Das Heiligkreuzgebirge ist eines der ältesten der Welt. Es wird durch den Nationalpark Heiligkreuz geschützt. Die Tropsteinhöhle Raj gilt als eine der schönsten in Polen. Zahlreiche Wanderwege erschließen das Heiligkreuzgebirge. Im Gebirge befinden sich zahlreiche Burgruinen, zum Beispiel bei Ujazd. Durch das Gebirge führt der Heiligkreuz-Hauptwanderweg.

Orte

Tropfsteinhöhle Raj
  • 1 Chęciny
  • 2 Morawica
  • 3 Pierzchnica
  • 4 Kielce
  • 5 Daleszyce
  • 6 Nowa Słupia
  • 7 Łagów
  • 8 Święta Katarzyna
  • 9 Szydłów
  • 10 Ujazd
  • 11 Opatów
  • 12 Wąchock

Weitere Ziele

Hintergrund

Anreise

Das Gebiet ist touristisch gut erschlossen. Anreisen kann man über Katowice oder Krakau. Größter Verkehrskontenpunkt ist Kielce.

Mobilität

Es besteht ein dichtes Netz an Wanderwegen. Busse fahren alle Ortschaften in den Bergen an. Es gibt auch Bahnverbindungen, das Schienennetz ist jedoch nicht so dicht wie das Netz der Busverbindungen. Am flexibelsten ist man natürlich mit einem eigenen fahrbaren Untersatz.

Sehenswürdigkeiten

Die höchsten Gipfel:

  • 3 Łysica – 612m ü.d.M.
  • 4 Łysa Góra – 594m ü.d.M.
  • 5 Szczytniak – 554m ü.d.M.

Aktivitäten

Wandern ist im Frühjahr, Sommer und Herbst beliebt. Wintersport wird im Winter getrieben.

Küche

Aufgrund der zahlreichen Wälder ist die regionale Küche auf frische Waldfrüchte, Wild und Fisch spezialisiert.

Literatur

Siehe Artikel zu Polen.

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