Michael Opitz (Fußballspieler)

Michael Opitz
während der Saisoneröffnung am 19. Juli 1987
Personalia
Geburtstag 16. Juli 1962
Geburtsort Finnentrop, Deutschland
Größe 175 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
SG Finnentrop/Bamenohl
1976–1979 FC Schalke 04
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1979–1988 FC Schalke 04 224 (12)
1988–1990 Sportfreunde Siegen
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1976–1977 Deutschland U-15 5 0(0)
1977–1978 Deutschland U-16 5 0(0)
1978–1979 Deutschland U-18 4 0(0)
1981–1982 Deutschland U-21 2 0(0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Michael Opitz (* 16. Juli 1962 in Finnentrop[1]) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Karriere

Vereine

Opitz spielte in der Jugend für die SG Finnentrop/Bamenohl, eine Sportgemeinschaft aus der Gemeinde Finnentrop im Kreis Olpe.[2] 1976 schloss er sich der Jugendabteilung des FC Schalke 04 an und verblieb drei Jahre in dieser.[3] 1979 rückte er in den Profikader auf und debütierte am 26. April 1980 (30. Spieltag) bei der 0:4-Niederlage im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart in der Bundesliga. In der Folgesaison 1980/81 gelang ihm am 13. Dezember 1980 (17. Spieltag) mit dem Treffer zum 2:0 in der 60. Minute im Auswärtsspiel gegen den 1. FC Köln sein erstes Bundesligator.

Opitz blieb dem Verein – einschließlich zweier Spielzeiten in der 2. Bundesliga – bis zum 21. Mai 1988 (34. Spieltag) treu. An diesem Tag, bei der 1:4-Niederlage im Heimspiel gegen Werder Bremen, absolvierte er in der 66. Minute für Manuel Mirbach eingewechselt, sein letztes Spiel für die Schalker.[4] Nach 158 Erstliga- (7 Tore) und 66 Zweitligaeinsätze (5 Tore) wechselte er zu den Sportfreunden Siegen, für die er als Spieler in der Saison 1988/89[2] in der Oberliga und 1989/90 in der Verbandsliga Westfalen aktiv war. Seit 1993 besitzt Opitz eine Spielberechtigung für die SpVg Olpe.[5]

Nationalmannschaft

Opitz kam zu seinem ersten Länderspiel-Einsatz in der U-16-Nationalmannschaft, die am 12. Juli 1978 in Stubbekoebing – im Rahmen des 4. Nordlandturniers in Dänemark – mit 4:1 gegen die Auswahl Islands gewann. Danach bestritt er noch vier Begegnungen, darunter auch das Turnierendspiel am 15. Juli 1978 in Nyköbing, das die U-16-Auswahlmannschaft, 3:3-Unentschieden nach 90 Minuten, mit 3:1 im Elfmeterschießen für sich entscheiden konnte. Sein letztes Länderspiel für diese Auswahlmannschaft bestritt er am 1. September 1978 in Ebingen, das mit 0:1 gegen die Vertretung aus Finnland verloren wurde.[6] Für die U-18-Nationalmannschaft bestritt Opitz drei Länderspiele. Er kam am 23. September 1978 in Weinheim beim 2:1-Sieg gegen die Auswahl Österreichs, am 27. Februar und 2. März 1979 in Taschkent – jeweils als Einwechselspieler – beim 2:1-Sieg gegen die Auswahl der UdSSR und beim 1:0-Sieg gegen die Auswahl der CSSR zum Einsatz.[7]

Für die U-21-Nationalmannschaft bestritt Opitz 1982 zwei Länderspiele. Sein Debüt gab er am 23. März in Villingen-Schwenningen beim 1:1-Unentschieden gegen die Auswahl der Schweiz mit Einwechslung für Michael Zorc.[8] Sein letztes Länderspiel absolvierte er am 14. April in Prag beim 1:1-Unentschieden gegen die Auswahl der Tschechoslowakei bis zur Auswechslung für Ulf Quaisser.[9]

Einzelnachweise

  1. ↑ Michael Opitz – Spielerprofil. Abgerufen am 24. Juni 2019.
  2. ↑ a b Profil auf soccerdatabase.eu (Memento vom 30. Mai 2014 im Webarchiv archive.today), abgerufen am 30. Mai 2014
  3. ↑ Michael Opitz in der Datenbank von weltfussball.de, abgerufen am 30. Mai 2014
  4. ↑ Michael Opitz in der Datenbank von fussballdaten.de, abgerufen am 30. Mai 2014
  5. ↑ Passonline des WFLV (Memento des Originals vom 31. Mai 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dfbnet.org, abgerufen am 27. Mai 2013
  6. ↑ Kicker Almanach 1987 – S. 400 (Heimann/Jens – Copress Verlag München) – ISBN 3-7679-0245-1
  7. ↑ Kicker Almanach 1987 – S. 391 (Heimann/Jens – Copress Verlag München) – ISBN 3-7679-0245-1
  8. ↑ Deutschland – Schweiz auf www.dfb.de, abgerufen am 30. Mai 2014
  9. ↑ Tschechische Republik – Deutschland auf www.dfb.de, abgerufen am 30. Mai 2014