Liane von Billerbeck

Liane von Billerbeck (* 1957), aus dem Adelsgeschlecht Billerbeck, ist eine deutsche Journalistin, Autorin, Hörfunk- und Fernsehmoderatorin.

Leben

Die Vorfahren der Familie von Billerbeck gehören zum niedersächsisch-pommerschen Uradel. Ihre Eltern waren der in der DDR lebende Redakteur Konrad von Billerbeck und seine Ehefrau Rose-Marie Baumert. Billerbeck, sie hat zwei Geschwister, wuchs in Ostberlin auf und studierte an der Sektion Journalistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig. Ihre berufliche Karriere begann sie bei der DDR-Wochenzeitschrift Neue Berliner Illustrierte. 1989 arbeitete sie kurzzeitig beim DDR-Jugendprogramm DT64. Nach der deutschen Wiedervereinigung moderierte sie bei Rockradio B und Radio Brandenburg. Sie schrieb für Printmedien wie die taz, den Stern, Geo und den Spiegel und war Reporterin bei der Berliner Zeitung. Beim ORB-Fernsehen moderierte sie eine Politikmagazinsendung. Anschließend war sie als Politikredakteurin für die Die Zeit tätig, später als Autorin. Sie gehört zu den Moderatoren der Deutschlandradio-Sendung Studio 9 – Kultur und Politik am Morgen[1] und ist Kolumnistin und Moderatorin bei WDR5. Seit 2014 moderiert von Billerbeck die jährlich im März stattfindende Veranstaltungsreihe Weimarer Reden im Deutschen Nationaltheater Weimar.[2]

Das Sachbuch Der Sekten-Konzern. Scientology auf dem Vormarsch, das sie 1993 mit Frank Nordhausen veröffentlichte, wurde zu einem Klassiker des Ch. Links Verlags.[3]

Publikationen

  • mit Frank Nordhausen: Der Sekten-Konzern. Scientology auf dem Vormarsch. Ch. Links Verlag, Berlin 1993, ISBN 978-3-86153-051-0.
  • mit Frank Nordhausen: Satanskinder. Ch. Links Verlag, Berlin 1995, ISBN 978-3-86153-076-3.
  • Generation Ost. Ch. Links Verlag, Berlin 1999, ISBN 978-3-86153-194-4.

Genealogie

Einzelnachweise

  1. ↑ Die Moderatorinnen und Moderatoren der Sendung (Memento vom 9. April 2018 im Internet Archive), deutschlandradio.de, abgerufen am 25. März 2017.
  2. ↑ Weimarer Reden. Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar GmbH, abgerufen am 4. Mai 2018.
  3. ↑ Cornelia Geissler: Die ganz besondere Währung, mz.de, 17. März 2016, abgerufen am 25. März 2017.