Kathleen Heinrich-Reichow

Kathleen Heinrich-Reichow (geboren 1977 in Demmin) ist eine deutsche Juristin und Richterin.

Beruflicher Werdegang

Kathleen Heinrich-Reichow studierte Rechtswissenschaften in Rostock und Münster.[1]

Seit 2002 ist die Juristin Richterin in Brandenburg, seit 2012 am Sozialgericht Neuruppin. Dort ist sie unter anderem auch für Klagen gegen die Hartz-IV-Gesetze zuständig.[1] Im Juni 2021 wurde sie zur Richterin am Landessozialgericht Berlin-Brandenburg ernannt[2].

Am 12. Dezember 2018 wurde Kathleen Heinrich-Reichow für eine zehnjährige Amtszeit auf Vorschlag der Fraktion Die Linke vom brandenburgischen Landtag zur Richterin an das Verfassungsgericht des Landes Brandenburg gewählt.[3][4] Sie ist Pressesprecherin des Gerichts (Stand: September 2021).[5][6]

Heinrich-Reichow ist parteilos und fühlt sich nach eigener Aussage vielen Positionen der Linken nahe.[1]

Verfahren

Kathleen Heinrich-Reichow war 2020 an der Entscheidung des Verfassungsgerichts des Landes Brandenburg beteiligt, mit der das brandenburgische Paritätsgesetz für verfassungswidrig erklärt wurde.[5][7]

Privatleben

Kathleen Heinrich-Reichow lebt in Potsdam.[8]

Publikationen (Auswahl)

Bericht über die Arbeit des Verfassungsgerichts des Landes Brandenburg im Jahr 2011. In: Landes- und Kommunalverwaltung (LKV), Beck Verlag 2012, S. 116

Einzelnachweise

  1. ↑ a b c Sechs neue Verfassungsrichter gesucht. Abgerufen am 22. September 2021.
  2. ↑ Justizministerialblatt Brandenburg 2021, Nr. 7, S. 67
  3. ↑ Dezember 2018. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 22. September 2021; abgerufen am 22. September 2021.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.linksfraktion-brandenburg.de
  4. ↑ Antrag. Abgerufen am 22. September 2021 (englisch).
  5. ↑ a b Berliner Morgenpost - Berlin: Landesverfassungsgericht kippt Brandenburger Paritätsgesetz. 23. Oktober 2020, abgerufen am 22. September 2021 (deutsch).
  6. ↑ Impressum | Verfassungsgericht des Landes Brandenburg. Abgerufen am 22. September 2021.
  7. ↑ Paritätsgesetz verfassungswidrig. | TP-Presseagentur. Abgerufen am 22. September 2021 (deutsch).
  8. ↑ Märkisches Medienhaus: Verfassungsgericht: CDU, Linke und BVB/Freie Wähler - drei Kandidaten nominiert. In: Märkische Oderzeitung. 9. Oktober 2018, archiviert vom Original;.