Kąkolewo (Grodzisk Wielkopolski)

Kąkolewo
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Kąkolewo (Polen)
Kąkolewo (Polen)
Kąkolewo
Basisdaten
Staat: Polen Polen

Woiwodschaft: Großpolen
Powiat: Grodzisk Wielkopolski
Gmina: Grodzisk Wielkopolski
Geographische Lage: 52° 15′ N, 16° 14′ O
Einwohner: 699
Postleitzahl: 62-065
Telefonvorwahl: (+48) 61
Kfz-Kennzeichen: PGO
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Posen-Ławica
Das Dorfzentrum mit der Kirche

Kąkolewo (deutsch: Konkolewo) ist ein Dorf in der Woiwodschaft Großpolen, im Powiat Grodziski, in der Gemeinde Grodzisk Wielkopolski. Der Ort liegt 10 Kilometer westlich von Grodzisk Wielkopolski und 51 Kilometer westlich von Posen.

Das erste Mal wurde Konkolewo im Jahre 1415 erwähnt. 1720 bekam der Ort das Privileg einer hauländischen Siedlung (Konkolewo Hauland). Nach dem Großfeuer im Jahre 1880 wurden fast alle Häuser im Ort massiv gebaut. Bei der Volkszählung im Jahre 1905 wurden 791 Bewohner gezählt, davon 743 waren evangelisch und 42 katholisch, von letzteren gaben 33 deutsch als Muttersprache und neun polnisch an.[1]

Im Rahmen der nationalsozialistischen Germanisierungspolitik während der deutschen Besetzung Polens wurde für Kąkolewo ab dem 18. Mai 1943 die Bezeichnung Kunklau eingeführt.[2]

Sehenswert ist in Kąkolewo die ehemalige evangelische Dorfkirche, die im Jahre 1862 eingeweiht wurde. Seit 1945 dient sie den Katholiken und steht unter Denkmalschutz.[3] Der Ort hat auch eine Grundschule.

Literatur

  • Władysław Rusiński: Osady tzw. "Olędrów" w dawnym województwie poznańskim. Kraków, Polska Akademia Umiejętności, 1947. (polnisch)
  • Paweł Anders: Grodzisk Wielkopolski. Wydawnictwo WBP, Poznań 1995, ISBN 83-85811-26-5. S. 59 (polnisch)
  • Arno Kraft: … und dazwischen Neutomischel. Eigenverlag Arno Kraft, Berlin 1998, ISBN 3-00-002419-0, S. 211–214

Fußnoten

  1. ↑ Arno Kraft: … und dazwischen Neutomischel. Eigenverlag Arno Kraft, Berlin 1998, ISBN 3-00-002419-0, S. 290
  2. ↑ Anordnung über Ortsnamenänderung im Reichsgau Wartheland vom 18. Mai 1943 (Memento vom 10. März 2016 im Internet Archive) In: Verordnungsblatt des Reichsstatthalters im Warthegau Nr. 12, 1943
  3. ↑ Verzeichnis der in das Denkmalregister eingetragenen unbeweglichen Denkmale: Woiwodschaft Großpolen (PDF, polnisch). Stand 30. September 2025. Narodowy Instytut Dziedzictwa.