Jurkowo (Świętajno)

Jurkowo
?
Jurkowo (Polen)
Jurkowo (Polen)
Jurkowo
Basisdaten
Staat: Polen Polen

Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Powiat: Olecko
Gmina: Świętajno
Geographische Lage: 53° 58′ N, 22° 18′ O
Einwohner:
Postleitzahl: 19-411[1]
Telefonvorwahl: (+48) 87
Kfz-Kennzeichen: NOE
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Dunajek/DW 655 – Świętajno – Sulejki ↔ Krzywe
Eisenbahn: kein Bahnanschluss
Nächster int. Flughafen: Warschau
Jurkowo (2024)

Jurkowo ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren, der zur Landgemeinde Świętajno (Schwentainen) im Powiat Olecki (Kreis Oletzko, 1933 bis 1945 Kreis Treuburg) gehört.

Jurkowo liegt im Osten der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 14 Kilometer südwestlich der Kreisstadt Olecko (Marggrabowa, umgangssprachlich auch Oletzko, 1928 bis 1945 Treuburg).

Geschichte

An gleicher Stelle befand sich ursprünglich der Abbau Jenozewski,[2] der 1874 auf Wunsch seines Besitzers in Sedan umbenannt wurde, in Erinnerung an die Schlacht von Sedan. Anfang der 1970er Jahre befand sich im Ort ein Staatsgut.[3]

Der heutige Name Jurkowo ist erst nach 1950 entstanden. Der Ort wurde nach Świętajno im Powiat Olecki eingegliedert, vor 1998 der Woiwodschaft Suwałki, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.

Religionen

Jurkowo gehört zur evangelischen Kirchengemeinde Wydminy (Widminnen), einer Filialgemeinde der Pfarrei Giżycko (Lötzen) innerhalb der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen und zur katholischen Pfarrkirche Świętajno im Bistum Ełk (Lyck) der Römisch-katholischen Kirche in Polen.

Verkehr

Von der Woiwodschaftsstraße DW 655 ist Jurkowo über eine Nebenstraße erreichbar, die bei Dunajek (Duneyken, 1938 bis 1945 Duneiken) abzweigt und über Sulejki (Suleyken, 1938 bis 1945 Suleiken) nach Krzywe (Krzywen, 1934 bis 1945 Bergenau) führt. Eine Bahnanbindung besteht nicht.

Einzelnachweise

  1. ↑ Polnisches Postleitzahlenverzeichnis 2022, S. 416 (polnisch) (Memento vom 26. Oktober 2022 im Internet Archive)
  2. ↑ Abbau Jenozewski, Sedan, Jurkowo im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 18. Januar 2026.
  3. ↑ Achim Tutlies: Güter und Großbauernhöfe im Kreis Treuburg, Oletzko. Hrsg.: Kreisgemeinschaft Treuburg e.V. 2001, S. 213, 214.