Johannes Nießen (Mediziner)

Johannes Nießen (* 11. Mai 1957 in Opladen) ist ein deutscher Facharzt für Allgemeinmedizin, für öffentliches Gesundheitswesen und Sozialmedizin. Er war von Juli 2019 bis Ende März 2024 Leiter des Kölner Gesundheitsamtes[1][2], dem größten Gesundheitsamt Deutschlands.

Karriere

Nießen absolvierte sein Medizinstudium in Aachen und Bonn.

Am 10. Dezember 2021 wurde er durch Bundeskanzler Olaf Scholz in den Corona-Expertenrat der Bundesregierung einberufen.[3]

Vom Februar 2022 bis Dezember 2023 war Nießen Vorsitzender (geschäftsführender Vorstand) des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD)[4][5].

Seit dem 18. März 2024 gehört Nießen dem Expertenrat Gesundheit und Resilienz als ständiger Gast an[6].

Im Oktober 2023 wurde er mit der Errichtung des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) beauftragt, das 2025 seine Arbeit aufnehmen soll.[7][8][9] Außerdem wurde er zum kommissarischen Leiter der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ernannt.[10]

Einzelnachweise

  1. ↑ Lebenslauf | Dr. med. Johannes Nießen. Abgerufen am 30. September 2024.
  2. ↑ Henriette Sohns: Gesundheitsamt Köln: Nachfolge von Johannes Nießen gesucht. 28. Juli 2023, abgerufen am 30. September 2024.
  3. ↑ FOCUS Online: Scholz ernennt 19-köpfiges Gremium: Das sind die Corona-Berater des Bundeskanzlers. Abgerufen am 26. Januar 2022.
  4. ↑ Pressemitteilung: BVÖGD bestellt neuen Vorstand. 7. Februar 2022, abgerufen am 30. September 2024.
  5. ↑ Pressemitteilung: BVÖGD benennt neue Führungsspitze. 4. Dezember 2023, abgerufen am 30. September 2024.
  6. ↑ Bundeskanzleramt: Bundeskanzleramt beruft ExpertInnenrat "Gesundheit und Resilienz". Abgerufen am 1. Oktober 2024.
  7. ↑ Dr. Johannes Nießen führt BZgA in neues Bundesinstitut für Prävention und Aufklärung in der Medizin (BIPAM). In: bzga.de. Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung, 5. Oktober 2023, abgerufen am 5. November 2023.
  8. ↑ Pressekonferenz zur Neuordnung von BZgA und RKI mit Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), Johannes Nießen vom Gesundheitsamt Köln und dem Präsidenten des Robert Koch-Instituts (RKI), Lars Schaade. In: PHOENIX (bei YouTube verfügbar). Bundespressekonferenz, 5. Oktober 2023, abgerufen am 30. September 2024.
  9. ↑ Präventions-Institut im Aufbau - Dr. Johannes Nießen wird Errichtungsbeauftragter; Prof. Lars Schaade als neuer RKI-Präsident berufen. Bundesgesundheitsministerium, 4. Oktober 2023, abgerufen am 30. September 2024.
  10. ↑ BZgA: Über uns. Abgerufen am 14. Dezember 2024.