Gold(III)-iodid

Kristallstruktur
Keine Zeichnung vorhanden
Allgemeines
Name Gold(III)-iodid
Andere Namen

Goldtriiodid

Verhältnisformel AuI3
Kurzbeschreibung

grüner Feststoff[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 13453-24-2
EG-Nummer 236-624-7
ECHA-InfoCard 100.033.281
PubChem 3691217
ChemSpider 2923409
Wikidata Q5578972
Eigenschaften
Molare Masse 577,68 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[1]

Schmelzpunkt

20 °C (Zersetzung)[2]

Löslichkeit

praktisch unlöslich in kaltem Wasser[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar[3]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Gold(III)-iodid ist eine anorganische chemische Verbindung des Golds aus der Gruppe der Iodide.

Gewinnung und Darstellung

Gold(III)-iodid kann durch Verdampfen einer 1:1-Lösung von Gold(III)-chlorid in Iodwasserstoffsäure gewonnen werden.[4]

Eigenschaften

Gold(III)-iodid ist ein instabiler grüner Feststoff, der sich rasch in Gold(I)-iodid zersetzt. Er ist praktisch unlöslich in kaltem Wasser und zersetzt sich in heißem Wasser.[1] Es ist schwierig, diese Verbindung in festem Zustand (als möglicherweise dimeres Au2I6) zu isolieren oder sie durch Matrixisolierungsverfahren nachzuweisen. Das monomere AuI3 ist von der idealen trigonal-planaren Form „Jahn-Teller“ verzerrt, nimmt aber eine Y-förmige Struktur an.[5]

Einzelnachweise

  1. ↑ a b c d Dale L. Perry: Handbook of Inorganic Compounds. CRC Press, 2016, ISBN 978-1-4398-1462-8, S. 490 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. ↑ CRC Handbook of Chemistry and Physics. CRC Press, ISBN 978-1-4987-5429-3, S. 4–64 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3. ↑ Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  4. ↑ Van Nostrand’s Scientific Encyclopedia. Van Nostrand Reinhold, ISBN 978-1-4757-6918-0, S. 1482 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  5. ↑ Tilo Söhnel, Reuben Brown, Lars Kloo, Peter Schwerdtfeger: The Stability of Gold Iodides in the Gas Phase and the Solid State. In: Chemistry – A European Journal. Band 7, Nr. 14, 2001, S. 3167–3173, doi:10.1002/1521-3765(20010716)7:14<3167::AID-CHEM3167>3.0.CO;2-G.