Gegenschwäher

Gegenschwäher oder Gegenschwager sind die beidseitigen Schwiegerväter respektive die Väter eines Ehepaares. Laut Adelungs Grammatisch-kritischem Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart von 1796 sind die „Gêgenschwager diejenigen Schwäger, von welchen einer des Mannes, der andere der Frauen Vater ist.“[1]

Verwendung

Gottfried Keller hat diese Bezeichnung in verschiedenen Werken gebraucht, so u. a. im Fähnlein der sieben Aufrechten.[2] Quellen finden sich im Deutschen Rechtswörterbuch. Der Begriff lateinisch consocer wird u. a. gebraucht in der Zivilprozessordnung des Kanton Baselland P.162 und P.172.

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Johann Christoph Adelung: Gegenschwager, der. In: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart. 2. Auflage. Band 2: F–L. Breitkopf, Leipzig 1796, S. 485 (Digitalisat. zeno.org).
  2. ↑ Gottfried Keller: Das Fähnlein der sieben Aufrechten. In: Sämtliche Werke in acht Bänden. Band 7. Berlin 1958, S. 241–312 (Das Fähnlein der sieben Aufrechten bei Zeno.org. – Erstausgabe: 1860).