Flavoxanthin

Strukturformel
Struktur des Flavoxanthin
Allgemeines
Name Flavoxanthin
Andere Namen
  • E 161a
  • (3S,3’R,5R,6’R,8R)-5,8-Epoxy-5,8-dihydro-β,ε-carotin-3,3’-diol[1]
Summenformel C40H56O3
Kurzbeschreibung

goldgelbe Prismen[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 512-29-8
PubChem 5281238
ChemSpider 4444650
Wikidata Q605574
Eigenschaften
Molare Masse 584,85 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[2]

Schmelzpunkt

184 °C[2]

Löslichkeit
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar[3]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Flavoxanthin ist ein Blütenfarbstoff, der zur Gruppe der Xanthophylle gehört. Er wurde als Lebensmittelfarbstoff verwendet und war bis 1994 in der Europäischen Union als E 161a zugelassen.[1]

Eigenschaften

Beim Flavoxanthin handelt es sich um einen gelben in Aceton löslichen Feststoff.[1]

Vorkommen

Der Blütenfarbstoff ist beispielsweise im Hahnenfuß, dem gewöhnlichen Löwenzahn, verschiedenen Ginsterarten, den Stiefmütterchen und den Pollen der Akazie enthalten.[1][4]

Rechtliche Situation

In der Europäischen Union sind die Lebensmittelzusatzstoffe gemäß des Anhangs II der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 (Stand August 2021[5]) sowie in der Schweiz, gemäß der Zusatzstoffverordnung (ZuV) (Stand: Juli 2020[6]) aufgelistet. In der Europäischen Union und der Schweiz ist Flavoxanthin seit 1994 nicht mehr als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen.[7][8]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. ↑ a b c d e f g Eintrag zu Flavoxanthin. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 8. Juli 2022.
  2. ↑ a b The Merck Index: An Encyclopedia of Chemicals, Drugs, and Biologicals. 14. Auflage. (Merck & Co., Inc.), Whitehouse Station, NJ, USA, 2006, ISBN 978-0-911910-00-1, S. 4097.
  3. ↑ Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  4. ↑ Eintrag zu Flavoxanthin. In: Online-Lexikon der Biologie, abgerufen am 16. Juli 2022.
  5. ↑ Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 über Lebensmittelzusatzstoffe in der konsolidierten Fassung vom 8. August 2021
  6. ↑ Verordnung des EDI über die zulässigen Zusatzstoffe in Lebensmitteln. (PDF) Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI), 1. Juli 2020, abgerufen am 20. Dezember 2020.
  7. ↑ Aufgenommen durch die Richtlinie 62/2645/EWG.
  8. ↑ Gestrichen, da nicht mehr in Richtlinie 94/36/EG genannt, die Richtlinie 62/2645/EWG ersetzt.