Argerich – Bloody Daughter

Film
Titel Argerich – Bloody Daughter
Originaltitel Argerich
Produktionsland Schweiz, Frankreich
Originalsprache Französisch
Erscheinungsjahr 2012
Länge 95 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Stéphanie Argerich
Drehbuch Stéphanie Argerich
Produktion
  • Pierre-Olivier Bardet
  • Luc Peter
Kamera
  • Stéphanie Argerich
  • Luc Peter
Schnitt Vincent Pluss
Besetzung
Mitwirkende:

Argerich – Bloody Daughter ist ein schweizerisch-französischer Dokumentarfilm von Stéphanie Argerich aus dem Jahr 2012.

Handlung

Die Regisseurin porträtiert aus persönlicher Perspektive ihre Eltern, die Pianisten Martha Argerich und Stephen Kovacevich.

Hintergrund

Argerich – Bloody Daughter ist Stéphanie Argerichs erster Dokumentarfilm.[2] Er wurde von den Produktionsfirmen Idéale Audience (Frankreich) und Intermezzo Films (Schweiz) in Co-Produktion mit Radio Télévision Suisse, dem Schweizer Radio und Fernsehen und Arte France realisiert.[3]

Premiere hatte der Film am 15. November 2012 im Auditorium Parco della Musica beim Filmfestival in Rom.[4] Die DVD zum Film erschien am 21. Oktober 2013 und wird von Naxos Deutschland vertrieben.[5] Arte strahlte den Dokumentarfilm erstmals am 18. Dezember 2013 im deutschen Fernsehen aus.[6] Der Kinostart in Deutschland war am 30. Januar 2014.[7]

Kritiken

„Selbst Mutter geworden, montiert [Stéphanie Argerich] aus der lebenslangen filmischen Beschäftigung mit ihrer Mutter ein nachdenkliches Porträt, das die biografische Spurensuche zu einem klugen Essay über Nähe und Distanz, Vertrautheit und Fremdsein verwebt. […] Die ‚Bloody Daughter‘ hat die Klaviergöttin menschlich gemacht.“

– Filmdienst[5]

„Stéphanie Argerichs Unternehmung in Sachen Familienforschung ergibt ein ungewöhnlich komplexes und reichhaltiges Künstlerinnenporträt, das sich keineswegs in Bewunderung erschöpft.“

„Manchmal banal, nie uninteressant: […] intime[s], preisgekrönte[s] Porträt über ein recht ungewöhnliches Künstlerleben.“

Auszeichnungen

2013 wurde Argerich – Bloody Daughter mit dem Fipa d’Or in der Kategorie Musik und darstellende Kunst beim Internationalen Festival für Audiovisuelle Programme Fipa (Fipa – Festival International de Programmes Audiovisuels) in Biarritz, Frankreich ausgezeichnet und zusätzlich mit dem Prix Michel Mitrani, der von France Télévisions in Andenken an den Gründer des Festivals gestiftet wird, geehrt.[10] Ebenfalls 2013 erhielt der Film die Auszeichnung Prix Italia in der Sparte Musik- und Kunstdokumentarfilm.[11]

Einzelnachweise

  1. ↑ Freigabebescheinigung für Bloody Daughter. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; Prüf­nummer: 43496(VV)).Vorlage:FSK/Wartung/typ gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. ↑ Eleonore Büning: „Bloody Daughter“ auf Arte. Siebzehn Küsse auf den linken Fuß, das hilft. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. Dezember 2013, abgerufen am 6. November 2016.
  3. ↑ Argerich – Bloody Daughter | Company Credits. Internet Movie Database, abgerufen am 6. November 2016 (englisch).
  4. ↑ ‘Bloody Daughter’ Premiere – The 7th Rome Film Festival. In: Zimbio. Livingly Media, abgerufen am 6. November 2016 (englisch).
  5. ↑ a b Argerich – Bloody Daughter. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 19. August 2018.
  6. ↑ Bloody daughter. In: programm.ard.de. ARD, abgerufen am 19. August 2018.
  7. ↑ Roland R. Ropers: Argerich – Bloody Daughter – Kinostart. Epoch Times, 30. Januar 2014, abgerufen am 6. November 2016 (englisch).
  8. ↑ Silvia Hallensleben: Kritik zu Argerich. In: epd Film. 24. Januar 2014, abgerufen am 19. August 2018.
  9. ↑ Argerich – Bloody Daughter. In: TV Spielfilm. Abgerufen am 19. August 2018.
  10. ↑ Fipa d’Or pour le documentaire suisse «Argerich (Bloody Daughter)». Fondation romande pour le cinéma (Cinéforom), 29. Januar 2013, abgerufen am 6. November 2016 (französisch).
  11. ↑ „Bloody daughter“ de Stéphanie Argerich reçoit le Prix Italia 2013. pro.arte.tv, abgerufen am 19. August 2018 (französisch).