Wenn jetzt alle Mikrofone und Kopfhörer angeschlossen sind, in meinem Beispiel ein Blue Snowball über USB und ein RØDE smartLav+ über AndroidMic, kann man sich in Helvum einen Überblick verschaffen:
Durch die Linien wird dargestellt, dass derzeit die Ausgabe des Android-Mikrofons wiedergegeben wird. Audacity sieht schon alle drei Mikrofone: das eingebaute des Laptops, das Blue Snowball und das Android-Mikrofon als ausgebende Anwendung. Es könnte aber nur von einem gleichzeitig aufnehmen, weshalb wir zunächst Audacity schließen und ein virtuelles Mikrofon erstellen.
Das geht über das Programm "Terminal", was wir über die Übersicht (Windows-Taste / ⌘ ) aufrufen und folgenden Befehl eingeben:
pw-cli -m create-node adapter '{ factory.name=support.null-audio-sink node.name=virtual_mic media.class=Audio/Sink audio.channels=2 audio.position=[AUX0,AUX1] monitor.passthrough=true }'
Der Befehl kann an der Stelle audio.channels=2 audio.position=[AUX0,AUX1] beliebig erweitert werden, bspw. auf audio.channels=4 audio.position=[AUX0,AUX1,AUX2,AUX3] wenn vier Gesprächspartner gleichzeitig aufgenommen werden sollen. Es erscheint dann in Helvum eine sogenannte "Sink", an die mehrere Audiogeräte angeschlossen werden können. Verbindungen können über Drag-and-Drop gelöst und aufgebaut werden. Hier im Beispiel gezeigt:
So hört sich jeder an jeweils dem linken oder rechten Kopfhörer und das virtuelle Mikrofon kann jetzt in Audacity aufgenommen werden.
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