Resümee zu Möglichkeiten der digitalen Unterschrift

Einfache elektronische Signatur (EES)

Durch die einfache Möglichkeit, eine Bild-Unterschrift aus einem PDF abzuspeichern und in eine andere Datei einzufügen, ist diese Art der elektronischen Unterschriften nur so sicher, wie eine E-Mail mit Liebe Grüße... zu signieren.

Fortgeschrittene elektronische Signatur (FES)

Diese bieten durch eine digitale Signatur (meist für die E-Mail-Adresse des Accounts ausgestellt) zusätzliche Glaubwürdigkeit, dass das Dokument wirklich von der angegebenen Person unterschrieben und danach nicht mehr verändert wurde. Allerdings ist es auch möglich, dass mithilfe der gehackten E-Mail-Adresse einer anderen Person oder einer, die so aussieht wie als gehöre sie ihr, ein glaubwürdig wirkender Account erstellt und vermeintlich in ihrem Namen unterschrieben wird.

Europäische Dienstleister (in dieser Reihenfolge präferiert)

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Nicht empfehlenswert:

Quelle: https://european-alternatives.eu/de/kategorie/digitale-signatur-software

Selbst hostbare Open-Source-Software

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Nicht getestet werden konnten:

Quelle: https://alternativeto.net/software/echosign/?license=opensource

Qualifizierte elektronische Signatur (QES)

Da hierfür nach eIDAS-Verordnung eine Identifizierung mit dem Personalausweis geschieht, kann die angegebene Person mit Sicherheit als Unterzeichner festgestellt werden. Die QES entspricht rechtlich einer handschriftlichen Unterschrift. Meines Wissens gibt es derzeit aber keinen Anbieter, der sie kostenlos anbietet. Ab 2027 sollen Signaturen über eine digitale Brieftasche (EUDI-Wallet) ohne zwischengeschalteten Vertrauensdienstleister möglich sein.

Quelle: https://www.personalausweisportal.de/Webs/PA/DE/wirtschaft/eIDAS-konforme-fernsignatur/eidas-konforme-fernsignatur-node.html

FES (2 Coins) QES (5 Coins)
10 Coins (Startguthaben) 5 kostenlos möglich 2 kostenlos möglich
100 Coins (34,90€) 0,70€ pro Signatur 1,75€ pro Signatur
500 Coins (139,90€) 0,56€ pro Signatur 1,40€ pro Signatur

Fazit

Ausdrucken, unterschreiben und wieder einscannen ist nervig und sollte der Vergangenheit angehören. Für mich als (noch) 17-Jährigen bleiben zurzeit zwei Möglichkeiten: Wenn keine speziellen Anforderungen gestellt werden, reicht die einfache elektronische Signatur über ein handschriftliches Notizprogramm wie Xournal++ oder OneNote meistens aus. Die kostenlos nutzbare Online-Plattform von sproof bietet sich an, wenn eine digitale Unterschrift gefordert wird.

Wenn ich 18 werde, kann ich mich für sign-me registrieren, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein. Ach ja, und warum nicht auch gleich für eine De-Mail-Adresse?